Telgte, mbl; Nun sind die Tage in Südafrika vergangen. Wir haben tolle Eindrücke gesammelt. Diese in Worte zu fassen ist fast unmöglich. Trotzdem findet ihr hier nun unser ganz persönliches Fazit, zusammen mit den witzigsten Zitaten unserer Reise.
Liebes Team, ich bin auf ein sehr interessantes Projekt unserer österreichischen Nachbarn gestoßen. Irgendwie passt das hervorragend zu den Überlegungen zu “NRW bewegt seine Kinder”. Toll umgesetzt und über einen längeren Zeitraum ist das Thema Bewegung, Sport und Gesundheit für die Kinder damit präsent. Schaut einfach mal. Liebe Grüße Norbert
Auch nach dem Sieg der Spanier bei unserem WM-Planspiel, sollte der heutige Tag unserer Reise nicht ohne besondere Erlebnisse bleiben!
Zwei Gruppen machten sich deshalb schon am Vormittag auf den Weg zur Chrystel Tour und zum Canyoning. Was sie dort erlebten beschreiben Moritz und Marius:
Nach der Hoehle waren alle froh wieder das Sonnenlicht zu sehen
Chrystal Tour – von Moritz B.:
(tief in den Berg hinein krabbeln, klettern und rutschen, wo unterirdisch fließende Lava unendliche Gänge geschaffen hat)
Dunkelheit umgibt uns. Nicht einmal unsere eigene Hand können wir vor unseren Augen sehen. Die Umgebung ist feucht. Immer wieder laufen kleine Bäche an uns vorbei. Das Licht unserer Taschenlampen reicht gerade mal aus, um unseren Weg zu finden. Dieser führt uns immer weiter hinein in das Innere der Erde. Es sind Grenzerfahrungen, die wir in den knapp fünf Stunden unter der Erde erleben. (weiterlesen…)
Sportminister der Provinz Mpumalanga zu Besuch im Jugendlager der Sportjugend NRW
Als die wirklich kalte Nacht endlich zu Ende war, waren alle guter Dinge und dies obwohl viele in Jogginghose und Pullover schlafen mussten, um nicht zu erfrieren. Tatsache ist, dass man es in Südafrika als überflüssig empfindet Heizungen in Häusern zu installieren oder zumindest mal die Fenster zu schließen.
Jedoch waren die Strapazen der Nacht recht zügig vergessen, denn heute war es wieder soweit. Das zweite Deutschland Spiel stand an und nach dem glorreichen Spiel gegen Australien waren alle der Überzeugung, dass es heute ähnlich werden würde.
Mit dem Workshop „Auswertungsrunde Südafrika – Land & Leute“ vertrieben wir uns die Zeit bis zum Spiel. Hier redeten wir über die Erlebnisse, die wir in den letzten zwei Wochen im Jugendlager gemacht haben. Zu Hause werden wir zwar viel berichten, aber ein Erfahrungsaustausch kann nur hier unter uns statt finden, da waren wir uns einig. Wir redeten über die Eindrücke, die wir bei unserer Arbeit mit den Schulkindern der White River Primery School oder auch denHIV-Positiven aus dem Waisenhaus gemacht haben. Andere sprachen über die Südafrikaner, die uns stets kontaktfreudig entgegen traten, oder das Feeling, welches die WM im Fan Park und Stadion mit sich bringt.Während unserer Gesprächsrunde besuchte uns zudem noch der Sportminister der Provinz Mpumalanga, der sich kurzerhand (weiterlesen…)
"Hallo Mama - mir gehts gut" Grüße aus dem Stadion
20:38 Uhr im Moses Mabhida Stadion Durban: Nationalspieler Lukas Podolski hämmert einen Pass von Thomas Müller ins australische Tor – 1:0 für Deutschland. Bei uns gibt es kein Halten mehr. Nach einer nervenaufreibenden, zehnstündigen Bus-Fahrt werden wir bereits nach nur acht Spielminute für alles entschädigt.
14,5 Stunden zuvor trete ich mit zwölf anderen Barcampern die lange Reise in Richtung Durban, dem Spielort der ersten Partie der deutschen Nationalelf bei der Fußball Weltmeisterschaft 2010, an. Unser Busfahrer, Giovanni, kommt von Beginn an sympathisch rüber, was sich im weiteren Verlauf der Tour noch bestätigen sollte. Wir packen unsere Sachen in den Bus und los geht es. Über beinahe unbefahrene Straßen fahren wir gen Süden. Zwar versuchen alle die meiste Zeit über zu schlafe doch der schlechte Straßenzustand lässt es nicht wirklich zu. (weiterlesen…)
Vor dem Hintergrund der aktuellen Diskussionen um Gesundheit, Bildung und Rechte von Kindern wollen die Sportvereine, die (Bewegungs-) Kindergärten und Grundschulen gemeinsam mit der Sportjugend NRW, dem KSB Steinfurt und vielen weiteren Partnern anlässlich des Weltkindertages ein Zeichen setzen für mehr Engagement im Kleinkind-, Vorschul- und Grundschulbereich. Seit 1999 veranstaltet der Kreissportbund und seine Sportjugend gemeinsam mit dem Kreis Steinfurt Aktionen in verschiedenen Gemeinden anlässlich des Weltkindertages. Im September 2007 wurde in Emsdetten der Veranstaltungsrahmen um die Matinee erweitert, die einen würdigen Rahmen bietet, die anerkannten Bewegungskindergärten und kinderfreundlichen Sportvereine als Kooperationspartner öffentlich auszuzeichnen. Derzeit gibt es 19 Bewegungskindergärten im Kreis Steinfurt; auf der Veranstaltung in Rheine werden 16 weitere hinzukommen. (weiterlesen…)
FSJ Besuch im Waisenhaus- Unterstützung für die Kleinsten
Mit einem zweiten Interview der Lowfelder Zeitung begann der heutige Tag. Zwei Damen stellten uns Fragen zu unserem Freiwilligen Sozialen Jahr in Deutschland und ueber unsere Intention und Taetigkeit hier in Suedafrika.Fuer die zweite Gruppe ging es heute nun auch in das Waisenheim „two sisters“. Durch die Eindruecke und Erzaehlungen der anderen Gruppe hatten wir die Moeglichkeit, uns auf das etwas andere Leben im Waisenhaus einzustellen.Doch unser Eindruck war heute ein bisschen anders: (weiterlesen…)
White River, mbl; Ein kleines Mädchen sitzt alleine auf einem Stein in der prallen winterlichen Mittagssonne. An ihren Armen und den Beinen zeigen sich mehrere offene Wunde. In diesen saugen Fliegen die Körperflüssigkeit aus ihrem Körper. Mit einer kleinen Bewegung versucht das Mädchen die Parasiten zu verscheuchen. Doch die lästigen Sauger kommen sofort wieder. Ihre Mimik ist versteinert. Sie zeigt keine Rührung. Auch als ich mit einem Luftballon auf sie zukomme bleiben ihre Augen regungslos. In diesen trostlosen Augen kann man erahnen, was das Mädchen in seinem Leben schon gesehen hat. Denn sie ist eine der Aidswaisen, die in einem Township außerhalb der Stadt Nelspruit leben. Ihre Eltern sind an der Immunkrankheit gestorben und auch in ihrem Körper befinden sich die gefährlichen Viren. 50% aller Jugendlichen zwischen 15 und 29 Jahren haben in Südafrika Aids. Mit dieser Krankheit sind sie abgestempelt und an den Rand der Gesellschaft gedrängt. Sie müssen in den Townships der großen Städte jeden Tag um ihr Überleben kämpfen. (weiterlesen…)
White River, mbl; Vor zwei Tagen besuchte uns Nelly, eine Lokalredakteurin aus einem Township Nelspruits. Seit einem Jahr veröffentlicht sie jeden Donnerstag die lokale Zeitung “Bushbuckbridges”. Mit vier weiteren Mitarbeiterinnen veröffentlicht sie Geschichten, die den kleinen Mann von nebenan interessieren. 3000 Exemplare verkauft Nelly jede Woche in dem Township. Dabei setzt sie sich mit ihrer kleinen Redaktion gegen die Medienmogule Südafrikas durch, die nicht am Leben im Township interessiert sind. Nun haben wir die Chance unser Camp in ihrer Zeitung vorzustellen. Hier sind die Artikel, die am Donnerstag in der Zeitung erscheinen werden. (weiterlesen…)
Heute stand der Tag im Zeichen der beiden Gesichter Afrikas. Während sich ein Teil der Teilnehmer gegen Mittag auf den Weg zum Fan Park nach Nelspruit machte, um das Topspiel des Tages zu sehen, fuhr eine andere Gruppe zu einem Waisenhaus in ein Township von Nelspruit. Dort erlebten wir die andere Seite Afrikas. Wir versuchten mit Kindern, deren Leben von der Krankheit Aids geprägt worden ist, zu spielen und ihnen ihren Alltag zu beleben. Dabei stießen wir auf leblose und versteinerte Gesichter. Diese bewegten uns im Innern sehr und machten uns deutlich wie wichtig es ist, diese Krankheit ernst zu nehmen und sie zu bekämpfen (weitere Erlebnisse im Artikel “Die Waisen Afrikas”). Am Nachmittag holte uns dann aber der WM-Alltag wieder ein. Die Spiele wurden wie gewohnt mit hoher Interesse verfolgt. Am Abend fand zudem das Halbfinale des Planspiels “WM 2018″ statt. Für die teilnehmenden nationalen Komitees müssen sich nun auf das große Finale am Samstag vorbereiten. Dann wird feststehen welches Land die WM 2018 austragen wird. So beginnt unsere letzte Woche hier in Südafrika im Bewusstsein, dass dieses Land zwei Gesichter besitzt.
Heute war es soweit, endlich war das erste Spiel des deutschen Teams und jeder wollte es sehen. Schon früh morgens waren einige von uns aufgebrochen, um sich das Spiel in Durban anzuschauen, die Anderen unter uns freuten sich einfach nur auf den Fan-Park Besuch am Abend. (weiterlesen…)
anknüpfend an unsere Gespräche bei der Fachkräftetagung in Hachen zu “NRW bewegt seine Kinder” schicke ich Euch wie vereinbart einen Bericht zu unserem Bielefelder Projekt “Kinder in Bewegung”.
Ein interessantes Forschungsprojekt läuft in einem unserer 35 Bewegungskindergärten im Kreis Steinfurt. Prof. Renate Zimmer von der Uni Osnabrück begleitet im Familienzentrum Kinderland Am Wittenbrink in der Stadt Ibbenbüren dieses Sprachförderprojekt. Einen guten Einblick in das Forschungsvorhaben gibt der Beitrag der WDR-Lokalzeit und das anschließende Interview mit Renate Zimmer vom 6.5.2010 .
Für die Jahrestagung wurde dieses Video gedreht. Es zeigt ein Vereinsportrait des TSV Bayer Dormagen.Dieser Verein engagiert sich in verschiedenen Themenfeldern der Jugendarbeit im Sport: Offener Ganztag, Nachwuchsförderung, Teilinternat und Internat … Die Botschaft: Vereine müssen sich bewegen, um den neuen Herausforderungen gerecht zu werden. Und damit erschließen sich ungeahnte Möglichkeiten für die Bildung im Sport. Norbert (Koch)
am Wochenende gestaltete der Landesarbeitskreis Kirche und Sport in Kooperation mit dem Ministerium und dem LSB eine sehr spannende Tagung zu o.g. Thema. Die Vorfälle nicht nur mit dem Tod von Robert Encke werfen Fragen an den Sport auf. Diesen sind wir vielfältig nachgegangen. Ergebnisse habe ich hiereingestellt. Zum ersten Mal habe ich auch Vortrgäge mitgeschnitten und stelle diese bereit. Nicht nur der sehr authentische Vortrag von Frank Wienecke, Olympialsieger und Bundestrainer Judo haben mich sehr beeindruckt. In der Bereitstellung solcher Audiodateien liegen weitere Chancen für unsere Arbeit im Netzwerk. E-learing pur. Helft einfach mit! Lieben Gruß Norbert
Das “Kölner Bündnis für gesunde Lebenswelten”, in dem Stadt, Stadtsportbund, der Verein “Lernende Region – Netzwerk Köln”, die Sporthochschule und zahlreiche Praxis-Projekte zusammen arbeiten, entwickelt seit dem Sommer vorigen Jahres abgestimmte Strategien zur Bewegungsförderung. Dafür hat das Bundesministerium für Gesundheit bereits in der Entwicklungsphase erhebliche Fördermittel bereitgestellt. Das abgestimmte Vorgehen bei den Präventionsmaßnahmen in knapp 600 Kindertagesstätten, mehr als 300 Schulen, der Jugendarbeit und in Vereinen hat sich beim Aufbau des Projekts so bewährt, dass das Gesundheitsministerium für die zweijährige Durchführungsphase 500.000 Euro bewilligt hat. (weiterlesen…)