White River, mbl; Ein kleines Mädchen sitzt alleine auf einem Stein in der prallen winterlichen Mittagssonne. An ihren Armen und den Beinen zeigen sich mehrere offene Wunde. In diesen saugen Fliegen die Körperflüssigkeit aus ihrem Körper. Mit einer kleinen Bewegung versucht das Mädchen die Parasiten zu verscheuchen. Doch die lästigen Sauger kommen sofort wieder. Ihre Mimik ist versteinert. Sie zeigt keine Rührung. Auch als ich mit einem Luftballon auf sie zukomme bleiben ihre Augen regungslos. In diesen trostlosen Augen kann man erahnen, was das Mädchen in seinem Leben schon gesehen hat. Denn sie ist eine der Aidswaisen, die in einem Township außerhalb der Stadt Nelspruit leben. Ihre Eltern sind an der Immunkrankheit gestorben und auch in ihrem Körper befinden sich die gefährlichen Viren. 50% aller Jugendlichen zwischen 15 und 29 Jahren haben in Südafrika Aids. Mit dieser Krankheit sind sie abgestempelt und an den Rand der Gesellschaft gedrängt. Sie müssen in den Townships der großen Städte jeden Tag um ihr Überleben kämpfen. (weiterlesen…)
White River, mbl; Vor zwei Tagen besuchte uns Nelly, eine Lokalredakteurin aus einem Township Nelspruits. Seit einem Jahr veröffentlicht sie jeden Donnerstag die lokale Zeitung “Bushbuckbridges”. Mit vier weiteren Mitarbeiterinnen veröffentlicht sie Geschichten, die den kleinen Mann von nebenan interessieren. 3000 Exemplare verkauft Nelly jede Woche in dem Township. Dabei setzt sie sich mit ihrer kleinen Redaktion gegen die Medienmogule Südafrikas durch, die nicht am Leben im Township interessiert sind. Nun haben wir die Chance unser Camp in ihrer Zeitung vorzustellen. Hier sind die Artikel, die am Donnerstag in der Zeitung erscheinen werden. (weiterlesen…)
Heute stand der Tag im Zeichen der beiden Gesichter Afrikas. Während sich ein Teil der Teilnehmer gegen Mittag auf den Weg zum Fan Park nach Nelspruit machte, um das Topspiel des Tages zu sehen, fuhr eine andere Gruppe zu einem Waisenhaus in ein Township von Nelspruit. Dort erlebten wir die andere Seite Afrikas. Wir versuchten mit Kindern, deren Leben von der Krankheit Aids geprägt worden ist, zu spielen und ihnen ihren Alltag zu beleben. Dabei stießen wir auf leblose und versteinerte Gesichter. Diese bewegten uns im Innern sehr und machten uns deutlich wie wichtig es ist, diese Krankheit ernst zu nehmen und sie zu bekämpfen (weitere Erlebnisse im Artikel “Die Waisen Afrikas”). Am Nachmittag holte uns dann aber der WM-Alltag wieder ein. Die Spiele wurden wie gewohnt mit hoher Interesse verfolgt. Am Abend fand zudem das Halbfinale des Planspiels “WM 2018″ statt. Für die teilnehmenden nationalen Komitees müssen sich nun auf das große Finale am Samstag vorbereiten. Dann wird feststehen welches Land die WM 2018 austragen wird. So beginnt unsere letzte Woche hier in Südafrika im Bewusstsein, dass dieses Land zwei Gesichter besitzt.
White River, mbl; Ein Kind, ob es nun in Deutschland oder in Afrika geboren ist, zeichnet sich durch viele Eigenschaften aus. Neugierde, Freude an vielen Dingen und eine gewisse Naivität, gehören ebenfalls zur Kindheit dazu, wie der Drang Neues zu erleben. Doch was geschieht, wenn diese Eigenschaften durch eine Krankheit zerstört werden? Sie verlieren ihre Offenheit. Die Gesichter werden starr und eine Skepsis spiegelt sich in den Augen wider. (weiterlesen…)
Hallo aus Südafrika… Nun hat sie endlich begonnen. Die Weltmeisterschaft startete mit der Eröffnungsfeier und dem Spiel Südafrika gegen Mexiko. Natürlich waren wir live im Fanpark von Nelspruit vor Ort. Hier sind einige unserer Erlebnisse in einem weiteren Video zusammengefasst….
Heute war es soweit, endlich war das erste Spiel des deutschen Teams und jeder wollte es sehen. Schon früh morgens waren einige von uns aufgebrochen, um sich das Spiel in Durban anzuschauen, die Anderen unter uns freuten sich einfach nur auf den Fan-Park Besuch am Abend. (weiterlesen…)
Die Hälfte unserer Zeit in Südafrika ist rum - Bergfest mit DJ Sebastian
Heute war der Tag auf den viele von uns gewartet hatten, wir konnten ausschlafen. Trotzdem waren die ersten von uns schon gewohnt früh auf den Beinen zu sein und dies aus zwei Gründen. (weiterlesen…)
White River, mbl; Die Weltmeisterschaft in Südafrika ist zwar noch nicht einmal 24 Stunden alt. Dennoch haben sich schon gestern beim ersten Spiel der südafrikanischen Nationalmannschaft, die hier liebevoll “Bafana Bafana” gerufen wird, beeindruckende Szenen der Verständigung abgespielt. Zum ersten Mal feierten Weiße zusammen mit den Schwarzen ihre “Elf für Südafrika”. Dabei gaben viele weißen Menschen im weiten Rund offen zu, dass sie vorher noch nie ein Spiel der Fußballnationalmannschaft gesehen hätten. “Mich interessiert eigentlich nur Rugby.”, erklärt Mr. Whissinger, ein Fan im Fanpark von Nelspruit. Doch nun müsse das Land zusammen halten. (weiterlesen…)
Heute stand der fuenfstuendige Trip in das Township Kanyamazane an. Dort begruessten uns Schueler, Scouts und Lehrer der Schule sehr herzlich mit Gesang und Tanz, was bei vielen ein Gaensehautfeeling ausloeste. Dabei durften die Vuvuzeelas natuerlich nicht fehlen. Zunaechst wurden wir zu einem kleinen Abschnitt auf dem Schulhof gefuehrt, in dem wir auf kleinen roten Stuehlen Platz nahmen. Hier wurden wir dazu aufgerufen uns wie zuhause zu fuehlen und bei jedem – wirklich jedem – Wunsch auf die Schueler zuzukommen. (weiterlesen…)
White River, mbl; Die erste Frage die einem Judoka hier in Südafrika gestellt wird, ist: „What the hell is Judo?“. Hier im Norden des großen Landes ist Judo genau so unbekannt wie Schnee. Irgendwann haben die Menschen hier vor Ort einmal etwas von Judo gehört, aber was sie sich darunter vorstellen, können sie nicht erklären. So war es auch schwer, die Kinder bei einem „Kids-Day“ an einer afrikanischen Grundschule für die Sportart Judo zu begeistern. (weiterlesen…)
White River, mbl; 2006 sang Oliver Pocher in seinem WM-Lied: „Wir tragen schwarz und weiß“. Vier Jahre später in Südafrika, tragen wir nicht schwarz und weiß, sondern wir sind schwarz oder weiß. Doch die Unterschiede zwischen den Hautfarben verblassen im Sport. Das Miteinander beim Spielen, lässt Vorurteile vergessen und Grenzen können überschritten werden. Dies erleben im Moment 50 Jugendliche aus Nordrhein-Westfalen. (weiterlesen…)
Direkt nach dem Frühstück zog es uns zu einem Kurzausflug nach Nelspruit. Vom Bus aus besichtigten wir das Mbombela Stadion und die Innenstadt von Nelspruit. (weiterlesen…)
White River, mbl; Nun sind wir schon fünf Tage hier in Südafrika. Nun haben wir für euch ein Video gedreht. So könnt ihr sehen, wie wir hier leben. Viel Spaß!!!
Zahlreiche Partner (Landessportbund NRW, Innenministerium, Bezirksregierung Münster, Unfallkasse NRW, Landeskompetenzzentrum für individuelle Förderung, Heilpädagogische Hilfe Bersenbrück) haben sich für die Tagung “Individuelle Förderung durch Bewegung, Spiel und Sport” am Samstag, 25.9. 2010 von 10.00 bis 17.30 Uhr in der Uni Münster, Institut für Sportwissenschaft, zusammengeschlossen und laden dazu herzlich ein.
Alle weiteren Infos und Anmeldemöglichkeiten gibt es hier
White River, mbl; Verschlafene Gesichter sitzen im Hostel der Primary School White Rivers an den Tischen im Essensaal. Die morgendliche Dunkelheit liegt noch über den kleinen Ort. Auf einmal nähern sich Motorengeräusche. Kurz darauf fahren fünf Jeeps auf den Vorplatz unserer südafrikanischen Unterkunft. Es geht los. Unser Tag im Krüger Nationalpark hat abrupt begonnen. (weiterlesen…)
Ein Bericht von Moritz Belmann (mbl) aus dem Jugendlager in White River
Nelspruit, mbl; Rot scheinen die langläufigen Savannen im fahlen Licht der aufgehenden Sonne. Mit dem Licht erwachen auch die Lebewesen aus ihrem Schlaf. Hier in Südafrika, geht am Morgen alles ein wenig schneller. Keine Zeit für Langschläfer, denn nach dem rasanten Aufstieg der Sonne endet ihr Triumphzug über den Himmel abrupt nach nur zwölf Stunden. Dabei ist das Leben der 26 Millionen Afrikaner, die im Regenbogenstaat Südafrika leben, äußerst unterschiedlich. (weiterlesen…)