Unser letzter Tag in Südafrika

von Hanno am 22. Juni 2010

Ein letztes Mal…

Ein letztes Mal zu Besuch im Krügerpark

Es war der Tag nach der Abschlussparty! Trotzdem waren die ersten Verrueckten schon um kurz vor 4 wieder auf den Beinen, denn es hiess ein letztes Mal „Krueger National Park“. Also sassen wir in aller Fruehe im Essensaal und warteten vergeblich auf unseren Busfahrer – der aber offensichtlich noch schlief. Das Problem war aber gluecklicherweise schnell geloest, da nach einem kurzen Anruf die Besitzerin des Busunternehmens ihren Vater mobilisierte, der uns dann, zu seinem Leidwesen, fahren musste. Leider war dieser Trip in den Krueger nicht ganz so erfolgreich wie die erste Tour. Zwar sahen wir noch einmal Loewen (einige zum ersten Mal), allerdings schienen die meisten Tiere weitestgehend noch zu schlafen und wir sahen selbst wenige Impalas, vor denen man sich sonst

kaum retten konnte.
Als wir dann um kurz vor 10 wieder im Hostel erschienen, waren wir alle muede und hungrig – da kam das Fruehstueck gerade recht und alle hauten rein. Leider konnten wir den fehlenden Schlaf auch nach dem Ausflug nicht nachholen, da noch eine „Auswertungsrunde zum FSJ“ statt fand. Wie auch alle anderen FSJler/innen diskutierten wir ueber Erfolge und Probleme im vergangenen Jahr, bewerteten unsere Einsatzstelle und philosphierten ueber unsere Zukunft. Nach ca. 2 Stunden war die Runde abgeschlossen und alle, selbst die Mueden unter uns freuten sich auf den Nachmittag, denn hier hiess es: Italien gegen Neuseeland LIVE im Stadion. Als wir uns dem Stadion naehrteren war die Stimmung im Bus wiedermal gut und alle regten sich gemeinsam ueber die „ interssante“ Fahrweise der italienischen Fans auf.
Im Stadion angekommen wurde eins direkt klar, es sollte voller werden als beim letzten Mal und es sollte auch mehr Vuvuzeelas geben – die mittlerweile der Grossteil von uns zutiefst verasbscheut! Unsere Freude am Spiel konnte uns aber nicht genommen werden, da durch das fruehe Tor der Neusselaender alle ausser sich waren. Selbst beim Gegentor der italienischen Elf wurde die Stimmung nicht schlechter, weil die anwesenden Neuseelandfans das Unentschieden wie einen Sieg feierten.
Dann freuten wir uns wieder auf das grosse Gedraenge, es blieb jedoch aus, da die Suedafrikaner sich diesmal durch ein massives Polizeiaufgebot, den noetigen Respekt verschafften und so wurde man zivilisiert mit den Bussen abtranstportiert. Auch wir hatten uns an die Situation angepasst und dazu entschieden einen Treffpunkt in der Naehe des Stadions zu vereinbaren, wo der Bus auf uns wartete. Allerdings gestaltete es sich trotzdem als schwierig, da auch wir durch die Ausgaenge zu den oeffentlichen Shuttles mussten. Man klettere also nach kurzer Absprache mit den Polizisten – wenn man das Glueck hatte einen Netten zu erwischen – einfach ueber die Absperrung.
Fuer die meisten war der restliche Abend dazu da, zu packen und sich mental auf die Strapazen des naechsten Tages vorzubereiten. Ein paar Verrueckte liessen es sich aber nicht nehmen, nocheinmal das lezte Spiel im Fan-Park mitzuerleben. Es ging schliesslich um den Sieg bei unserem Tippspiel.

Wir sind nun auf dem Rückflug. Ein Abschlussbericht zum Jugendlager “FSJ goes South Africa” folgt nach unserer Heimreise nach Deutschland.

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