Teambuilding International
von Mo am 15. Juli 2010
Hachen, mbl; Es war ein eher ungewohntes Bild für die chinesischen und indischen Gäste in Hachen. Denn vor ihnen lag der azurblaue und klare Sorpesee. Mit großen Augen blickten sie auf das Wasser und staunten nicht schlecht, als die deutsche Delegation ihnen verriet, dass sie heute mit einem selbstgebauten Floss auf diesen See fahren würden. Noch nie hatte einer der Teilnehmer so etwas in seiner Heimat erlebt. Deshalb gestaltete sich die anfängliche Konstruktionsbesprechung als eher schwierig. Denn das Bewusstsein, wie man ein Floss baut, was mindestens 15 Leute befördern kann, war bei den asiatischen Gästen nicht ausgeprägt. Dennoch einigte sich die Gruppe schnell auf einen Baustil.
Mit vereinten Kräften wurden dann die Materialen für das Floss zusammen gesucht. Holzstämme und alte Plastikkanister bildeten das Fundament des Bootes. Verbunden wurden die einzelnen Elemente durch mehrere Knoten und einer ganzen Menge Seil. Dabei arbeiteten Chinesen, Inder und Deutsche Hand in Hand.
Nach zwei Stunden Bauzeit war es dann endlich soweit. Das Floss konnte mit einer 15 Mann starken Besatzung auf den Sorpesee geschickt werden. Besonders für die Chinesen und Inder war dies eine ganz besondere Mutprobe. Denn in den beiden Ländern ist es nicht selbstverständlich, schwimmen zu können. Doch Gott sei Dank hatten alle Teilnehmer hervorragende Leistung beim Bau des Flosses geleistet, sodass das selbstgebaute Boot unsere Gäste sicher von A nach B transportierte.
So sammelten die Gäste aus dem fernen Osten nicht nur Eindrücke der sauerländischen Natur, sondern lernten auch, wie Menschen im Team zusammen ein Floss bauen können. Durch den Bau des Flosses wuchsen die Teilnehmer der Delegationen noch mehr als Team zusammen. Immer mehr verschwimmen die kulturellen, sprachlichen und alltäglichen Grenzen. Zudem wird das Englische immer selbstverständlicher in der Kommunikation zwischen den Young Leaders. So verbindet die internationale Zusammenarbeit Jugendliche mit den verschiedensten Lebensweisen. Eine Erfahrung die unvergesslich ist.


15. Juli 2010 um 19:23
wunderbar, freu mich auf eure Aktion beim Sternlauf der Religionen, hab da jetzt alles vorbereitet, wird ein toller Event. Hab mit Erik gesprochen, er spricht mit dir. Das passt irgendwie zu dem was ihr da in Hachen macht . Verständnis, Miteinander, Respekt interkulturelle und interreligiöse Akzeptanz… einfach klasse, ich fahr jetzt eine Woche Boot in Nordholland und werde relaxen, ist irgendwie nach den anstrengenden letzten Wochen auch nötig, wir hören und sehen uns, freu mich drauf Herzlich Norbert