Die Kinder und Jugendarbeit braucht neue Führungskräfte. Schon jetzt ist der Bedarf an jungen Menschen, die in der Kinder und Jugendarbeit eine entscheidende Rolle übernehmen sehr groß.

Auf der anderen Seite bewerben sich auch viele Menschen für eine Stelle in diesem Bereich, andere Personen, die hervorragend dazu ausgebildet wurden, bewerben sich aber nicht.

Was zu einem Dilemma führt. Die Person, die eigentlich für die Position geeignet ist, bewirbt sich nicht. Die Person, die mit viel Wohlwollen die Position bekleiden könnte, bewirbt sich und letztlich wird sie mit hoher Wahrscheinlichkeit auch diese Stelle bekleiden.

Warum bewerben sich nicht mehr Menschen auf diese Positionen?

Der Bewerberschwund kann auf unterschiedliche Gründe zurückgeführt werden. Zum einen ist da sicherlich die eigene Zukunftsplanung, die kaum Platz lässt für Positionen, die nicht direkt dem Lebenslauf helfen können. So ist ein Ausschuss in einer Universität oder die Arbeit als Schülervertreter beziehungsweise die Mitgliedschaft in einer Partei für den eigenen Lebenslauf oft wichtiger als eine Position im Bereich der Kinder und Jugendarbeit.

Auf der anderen Seite fehlt einigen Menschen eben auch das Geld, um in diesem wichtigen Bereich zu arbeiten. Die Spesenvergütung kann überschaubar sein und manchmal ist es leider auch so, dass in der Zeit in der eigentlich die Kinder- und Jugendarbeit absolviert werden sollte, gearbeitet werden muss, um die finanzielle Sicherheit gewährleisten zu können.

Dieses Problem wird nun aber angegangen. Immer mehr junge Menschen nutzen die Gelegenheit um durch ein Stipendium über mehr Geld zu verfügen. Die Anforderungen an die Bewerber unterscheiden sich jeweils. Es ist möglich, dass ein für ein Stipendium nicht nur gute sportliche Leistungen zählen, sondern eventuell auch die Trainererfahrung eines Bewerbers. Natürlich spielen auch die schulischen Leistungen eine Rolle.