Jugendorganisationen im Sport sind Bildungspartner und offen für Kooperationen bei der Arbeit mit Kindern und Jugendlichen
von SJDoRegina am 30. November 2009Eindeutiges Ergebnis der Jugendleiter-Weiterbildung der Sportjugend im StadtSportBund Dortmund e. V. am Wochenende war: Jugendorganisationen in den Sportvereinen in Dortmund bieten vielfältige Bildungsmöglichkeiten für Kinder und Jugendliche mit ihrem Sport-, Spiel- und Bewegungsangebot an. Dabei sind sie offen für vielfältige Kooperationen mit Institutionen der Jugendhilfe und Schule.
An zwei Tagen haben sich 29 Mitarbeiter aus der Jugendarbeit im Sport aus Sportvereinen aus Dortmund zusammengefunden, um sich in Sachen Bedeutung der Bewegung für Kinder und Jugendliche, Kooperationsmöglichkeiten und Bildung im Sport weiterzubilden.
Am Freitag ging es um das Thema Streitschlichtung und Kennenlernen des Sportpraxistrends Capoeira. Die Einführung in den brasilianischen Kampftanz durch Übungsleiter des Sportvereins Biriba Brasil e. V. zeigte Möglichkeiten auf, durch Sport und Musik Geschick und Können im Spiel miteinander zu messen und zu erleben. Kinder, Jugendliche und Erwachsene können sich hier ausleben und ein Menge lernen.

Streitschlichtung im Rollenspiel ermöglichte ein Einüben von Diskussionen miteinander und nicht gegeneinander.
Am Samstag war der Lehrgang im St. Vincenz-Jugendhilfezentrum e. V. zu Gast und erfuhr bei einer Einführung in die Psychomotorik im psychomotorischen Förderzentrum „Fluvium“ in der Praxis, was Spiel, Sport und Bewegung alles bei Kindern und und Jugendlichen bewirken kann. Die Teilnehmer durften selbst mal wieder Kind sein, ihre Grenzen testen und ihre Wahrnehmung und Sensibiltät schulen.
An diesem Tag ging es insbesondere um die Erarbeitung des Themas Kooperationen im Sport sowie um Möglichkeiten und Inhalte, die zur Bildung im Sport gehören. Dabei machte man auch nicht halt vor Themen wie Prävention zu sexualisierter Gewalt im Sport. Die Teilnehmer erarbeiten ein Handlungskonzept, um Mädchen und Jungen im Verein mit Respekt wahrzunehmen.
Zum Abschluss gab es mit dem Kinderturntest und dem Minisportabzeichen praktische Beispiele, die in Kooperation zwischen Sportverein und Institutionen bestens umgesetzt werden können.
Das Lehrgangsleiterteam bestehend aus Regina Büchle, Iris Jungmann, Christina Hoeppner und Jutta Barrenbrügge hatte offensichtlich ein interessantes Programm zusammengestellt. Am Ende des Lehrgangs zeigten sich die Teilnehmer sehr zufrieden mit den Inhalten und dem Erarbeiteten.
Regina Büchle, stellvertretende Vorsitzende Bildung bei der Sportjugend und angestellt als Bildungsreferentin beim StadtSportBund Dortmund sieht nun kein Vorbeikommen mehr daran, die Sportjugend im StadtSportBund auch als Bildungspartner im Bildungsnetzwerk der Stadt Dortmund wahr- und ernstzunehmen. Mit den Erfahrungen aus dem Lehrgang kann sie mit vielfältigen Beispielen zum Bildungsangebot und -möglichkeiten aus den Vereinen in Dortmund aufwarten.
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01. Dezember 2009 um 10:42
klasse danke Norbert
05. Dezember 2009 um 12:34
Tolle Bericht.
Viele Grüße
Sascha
07. Dezember 2009 um 11:43
finde ich auch noch einmal es häufen sich bei mir die Rückmeldungen auch telefonisch, wie nützlich diese Seite ist, wir werden mit dem Rundschreiben der Einladung zur Jahrestagung noch mal richtig Werbung machen