2 ÜL C Ausbildungen für Migranten in Essen
von anna.braun@lsb-nrw.de am 16. Oktober 2009Die Übungsleiterinnen mit Migrationshintergrund stehen im Mittelpunkt des Projektes „spin – sport interkulturell“. Sie bauen eine Brücke zwischen dem Verein und den Mädchen aus Familien mit Zuwanderungsgeschichte und erleichtern den Weg in den Verein. Das Projekt bietet den Frauen mit Zuwanderungsgeschichte Qualifizierungen in unterschiedlichen Lizenzstufen an und stärkt somit das Ehrenamt und die integrative Arbeit der Sportvereine.
In September sind zwei ÜL C Ausbildungen für Menschen mit Zuwanderungsgeschichte in Essen gestartet. Diese Qualifizierungsangebote sind ein Ergebnis der erfolgreichen Kooperation mit dem Essener Stadtsportbund, dem Qualifizierungszentrum EBM und der RAA, dem Büro für Interkulturelle Arbeit der Stadt Essen. Bis zum Januar des kommenden Jahres dauern die Übungsleiter-C-Qualifizierungen. Im Anschluss an der Ausbildung werden die Frauen an der Fortbildung „Sport Interkulturell“ teilnehmen, um die interkulturelle Öffnung in den Vereinen gezielt fördern zu können. Danach haben die Teilnehmerinnen vor, sich in Essen dafür einsetzen, dass der Anteil junger Frauen und Mädchen mit Migrationshintergrund in den Sportvereinen endlich größer wird.